Humor (BewußtseinsErheiterungen)

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Wer zuletzt lacht, stirbt wenigstens fröhlich

"gar ned krank is a ned gsund"  Karl Valentin

Über Veganer, Schafe und Fliegen

Ich sitze gerade am Wohnzimmertisch am Computer.

Meine Frau auch.

Plötzlich lacht meine Liebste laut los.

Ich: „Lass hören, ich will auch lachen.“

Da liest sie mir einen Facebook-Kommentar vor.

Eine Bekannte verkauft in ihrem Laden veganen Apfelkuchen.

Und die Leute fragen dann immer:

„Ist der denn auch wirklich, wirklich vegan?“ „Ja, natürlich!“

Dann fragt sie aus Spaß: „Möchten Sie Sahne dazu?“

Und die meisten antworten: „Ja, gerne doch.“

Aus dieser kleinen Geschichte kann man eine Menge lernen.

Die wichtigste Lektion: Apfelkuchen ohne Sahne ist eine Verschwendung von Lebenszeit.

Das wissen diese Menschen halt. Wer will es ihnen vorwerfen.

Was du daraus auch lernen kannst: Dass manche Menschen jedem Trend hinterherlaufen, selbst wenn sie nicht verstehen, worum es geht. Sie tun es nicht mal, weil sie es gut finden. Sondern, weil es gerade hip ist. Weil gerade jede Zeitschrift darüber schreibt.

Weil sie dazugehören wollen.

Wie sagte schon Albert Einstein: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“

Nicht falsch verstehen. Ich finde es gut, sich gesund zu ernähren.

Vegane Ernährung ist wahrscheinlich gesünder als normale Ernährung mit Wurst und Fleisch. Vor allem für die Tiere. Und der Mensch lebt nicht von Tiramisu allein. Leider.

Und darum geht es mir ja hier auch gar nicht.

Mir geht es darum, dass wir Menschen so viele absurde Dinge tun.

Wir tun die Dinge nicht, weil sie sinnvoll sind.

Sondern so oft, weil die anderen es auch machen.

Um den Kabarettisten Dieter Hildebrandt zu zitieren:

„Leute, fresst Scheiße, Millionen Fliegen können nicht irren!“

Ich verstehe es ja. Die Welt ist so komplex und verwirrend geworden.

Und ja, es ist anstrengend, selbst zu denken. Auf jeden Fall.
Niemand weiß das besser als ich.

Ich muss von Berufs wegen viel denken und bin abends regelmäßig fix und alle.

Aber manchmal wünschte ich mir einfach, dass unser Schulsystem den Menschen ein bisschen mehr kritisches Denken beibringen würde.

Dass die Menschen sich öfter solche Fragen stellen würden wie:

Will ich das eigentlich wirklich? Mach ich das, nur weil die anderen es auch machen?

Ist das wirklich sinnvoll?

Weiß ich eigentlich, worüber ich hier rede, oder brauche ich noch mehr Informationen?

Ist das vielleicht nur ein Vorurteil oder ist das sehr wahrscheinlich die Realität?

Kritisches Denken eben. Nicht alles glauben. Dinge bezweifeln. Dinge hinterfragen.

So … das musste mal raus.

Jetzt gehts mir besser.

Tschüss, ich muss zum Abendbrot. Meine Frau hat mir ein veganes Spiegelei gemacht.

Ralf - http://www.zeitzuleben.de/ueber-veganer-schafe-fliegen/#weiter

 

 

 

Gott ist in uns. Kein Wunder, daß Ihn keiner sieht.

Unser Verstand ist ein Beweis für den Humor Gottes.

Ordnung ist das halbe Leben - Unordnung die andere Hälfte.

Sich zu Tode zu arbeiten, ist die einzige gesellschaftlich anerkannte Form des Selbstmordes.

Wenn jemand, den du nicht kennst und der dich nicht kennt, dir von etwas erzahlt was er nicht kennt, dann bist du in einer Kirche.

Einige halten die Seele für sterblich, andere für unsterblich. Die Wahrheit wird wohl, wie immer, in der Mitte liegen.

• „Hallo, wie gehts Dir?“
„Furchtbar, letzte Woche starb meine Frau.“
„Welche Tragödie! Was hat sie denn gehabt?“
„Ein kleines Einzelhandelsgeschäft und ein paar Tausender auf der Bank.“
„Nein, ich meine, was hat ihr gefehlt?“
„Ein Bauplatz, um das Geschäft zu erweitern.“
„Das mein ich doch nicht. An was ist sie gestorben?“
„Ach so. Sie ging in den Keller um fürs Mittagessen Sauerkraut und Kartoffeln hochzuholen.

Auf der Treppe ist sie gefallen und hat sich das Genick gebrochen.“
„Um Himmelswillen. Und was habt ihr da gemacht?“
„Nudeln …“

1

Ein älterer Schüler kam zum Meister und sagte: „Ich habe viele

Lehrer aufgesucht und sie um Rat gefragt. Ich habe auf der Suche

nach Erleuchtung alle Vergnügungen aufgegeben, habe gefastet,

mich dem Zölibat unterworfen und Tage und Nächte lang meditiert.
Ich habe alles getan was von mir verlangt wurde, ja ich habe alles
aufgegeben und jede Qual und jedes Leiden auf mich genommen.
Was soll ich tun?“

Der Meister erwiderte: „Gib das Leiden auf!"

2

Die Geburt des Kochtopfs

Eines Tages ging ein Bauer zu einem Nachbarn und lieh sich

einen großen Kochtopf von ihm aus. Nachdem einige Tage vergangen

waren, setzte er einen kleinen Topf hinein und gab beides

dem Eigentümer zurück.

»Was ist das?« fragte der Nachbar, indem er auf den kleinen

Topf deutete.

„Oh, während dein Kochtopf in meinem Haus war, hat er das

geboren.., erwiderte der Bauer.

Sein Nachbar war über diese erfreuliche Nachricht entzückt

und nahm strahlend beide Kochtöpfe entgegen.

Nach einer Weile lieh der Bauer sich wieder den Kochtopf

von seinem Nachbarn aus.

„Mit Vergnügen“, sagt der unverhohlen und in seiner Bauernschläue
fügte er hinzu: „Sei vorsichtig mit ihm! Es kommt mir so vor, als ob
der Kessel wieder schwanger wäre und wie es scheint, mit Zwillingen.“

Aber diesmal gab der Bauer den Topf nicht rechtzeitig zurück,

so dass der andere ihn zurückfordern mußte.

„He Nachbar! Was ist mit meinem Kessel?“

Der Bauer sagte: „Ich kann ihn dir nicht zurückgeben.
Dein Kochtopf ist gestorben. Gott hab' ihn selig!"

„Gestorben? Wie kann ein Topf sterben?“

„Nun, warum nicht?" erwiderte der Bauer. „Wenn du glauben

kannst, daß der Topf gebären kann, dann mußt du auch glauben

können, daß er sterben kann!“

3

Ein Zen-Mönch sprach zu einem Derwisch:

»Ich bin innerlich so frei und losgelöst, dass ich nie mehr an mich selbst denke,
nur noch an andere.“ Der Derwisch sagte:

"Und ich bin so objektiv, daß ich mich selbst betrachten kann, als wäre ich ein anderer Mensch; deshalb kann ich es mir leisten, auch an mich selbst zu denken.“

4

Spaziergänger zum Hirten: ,,Sehr einsam hier!
Was denken Sie denn so immer den lieben langen Tag?..

,,Denken Sie, ich bin so einfältig und denke immer etwas?

5

Ein Missionar, der einen Seitenpfad durch den Dschungel eingeschlagen

hat, sieht sich unvermittelt drei Löwen gegenüber.

Der Missionar ist unbewaffnet, Flucht ist zwecklos.

Die Löwen sehen ihn lange und durchdringend an. Da fällt

der Missionar auf die Knie und fängt an zu beten: »Lieber Gott,

mach aus diesen wilden Löwen fromme Christen!«

Als er die Augen wieder öffnet, knien die Löwen vor ihm, lecken

sich die Lippen, haben ihre Pranken gefaltet und beten:

„Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret

hast.“

6

„Mutti, kommt unser Essen von Gott?

„Ja, Susanne.“

„Und bringt das Christkind an Weihnachten unsere Geschenke?“

„Richtig.“

„Und beschenkt mich an meinem Geburtstag die gute Fee?“

„Mhmm...“

„Und hat der Storch meinen kleinen Bruder gebracht?“
“Stimmt.“

„Wozu um alles in der Welt hängt dann eigentlich Papa hier rum?“

....Es ist besser die Wahrheit zu sagen. Aber überfallt Eure Kinder damit nicht, gleichgültig ob sie dafür bereit sind oder nicht. Im Westen herrscht das Extrem vor, den Kindern alles zu erklären – besonders Groß-Mütter – ob sie danach fragen oder nicht. Wartet ab! Wenn ein Kind fragt, gebt ihm eine ehrliche Antwort; wenn es nicht fragt, ist es unnötig, denn es interessiert sich noch nicht dafür. ...Ihr müsst mit euern Kindern über alles sprechen, das seid ihr ihnen schuldig. Und ihr müsst aufrichtig zu ihnen sein. OSHO

7

Ein Astronom erklärt zum Schluß seines fesselnden Vortrags:

»In siebzig Millionen Jahren wird die Sonne erkaltet sein,
erkaltet wie jetzt der Mond. Dann wird es auch auf der Erde

keine Wärme mehr geben, kein Licht und kein Leben...

»Entschuldigen Sie, wie lange wird das noch dauern?
.. ruft jemand aus dem Auditorium.

»Siebzig Millionen Jahre!“ »Gott sei Dank!
seufzt der Frager erleichtert, ich verstand sieben Millionen.«

8
Fragen an einen Meister

»Meister, woher kommen die Berge und Flüsse,
die Erde und die Sterne?..

>>Woher kommt deine Frage?«

>>Meister, was soll ich tun?
Ich werde von bösen Versuchungen verfolgt.«

»Bist du sicher, daß es nicht umgekehrt ist?<<

»Meister, warum antworten Sie auf eine Frage
immer mit einer Gegenfrage?..

»Warum denn nicht?..

>>Meister, was halten Sie von der menschlichen Zivilisation?<<

,Eine Gute Idee, man sollte sie einmal ausprobieren...

»Meister, warum hat der Mensch nie, was er will?..

»Das ist einfach: Wollte er, was er hat, dann hätte er, was er

will. Da er aber nie will, was er hat, hat er nie, was er will...

»Meister, liegt die Lösung von Problemen im Handeln oder im

Nichthandeln?«

>>Weder noch, - im Verstehen.<<

>>Meister, werden wir unsere Lieben im Jenseits wiedersehen?..

»Natürlich, - aber die anderen auch...

»Meister, werde ich eines Tages im Himmel oder in der Hòlle

sein? »Du bist schon mittendrin - in beidem.«

>>Meister, was ist die Antwort auf das Leben?«

„Das Leben ist eine große Frage.“

»Meister, ich weiß, daß ich nichts weiß...

„Gar nichts weißt du!«


9

Der Intellektuelle sitzt lebenslänglich: in der Gehirn-Zelle.

10

Der Guru war bei den Damen der Gesellschaft zu Kaffee und Kuchen geladen.

,Du, ich habe gehört, der Guru besitzt ein Auto', sagte die Freundin zur Gastgeberin, der Frau des Bürgermeisters, "findest du nicht auch, daß er zu weltlich und materialistisch gesinnt ist?<<

»Keineswegs<<, entgegnete die Gastgeberin, wenn er keines besäße, würdest du bestimmt sagen, er sei altmodisch und ginge nicht mit der Zeit.«

,Aber man sagt auch, er habe eine große Summe zur Renovierung seines Ashrams ausgegeben...

,Na und, hätte er das nicht getan, so hieße es: er liese alles verkommen!

Du wirst sehen, er ist ein Heiliger, er wird das kleinste Stück Torte nehmen...

Der Meister erschien, nahm sich eine gehörige Portion und ließ es sich schmecken.

Flüstert die Gastgeberin ihrer Freundin ins Ohr: "Man sieht doch gleich, er ist wirklich ein Heiliger. Er will uns durch seinen offensichtlich zur Schau gestellten Hang nach Süßigkeiten nur zeigen, daß er in Wahrheit gar nicht so ist. Welche Demut!<<

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